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POLIZIST PHOTOGRAPH SCHWEIZER

Arnold Odermatt in der Kunsthalle Erfurt (16.02.-26.04.2020)

Erstmals wird in Mitteldeutschland das Werk des fotografischen Autodidakten und Verkehrspolizisten Arnold Odermatt (*1925) in einer Ausstellung präsentiert.

Gezeigt werden neben Unfallfotos, den sog. Karambolagen, die er vom Ende der 40er bis in die 80er Jahre bei seinem Polizeialltag in der Schweiz zumeist mit einer Rolleiflex festhielt, auch autobiografische („In Zivil“) und alltägliche Fotos („Feierabend“).

Arnold Odermatt, Karambolage, Steidl Verlag 2003
Titelbild des 2003 im Steidl-Verlag erschienen Bildbandes “Karambolage” von Arnold Odermatt.

In der Ausstellung wird man nicht nur zum Betrachter seiner Fotos, sondern fühlt sich wie ein Schaulustiger nach einem Verkehrsunfall, bei dem man nicht weiß, ob die Insassen überlebt haben oder wie viele Verletzte es gab. Eine beklemmende Stimmung ergreift einen bei den „Karambolagen“, die zumeist schwarz-weiß sind. Einen näheren Blick auf Odermatt als Person und Fotograf erhält man durch zwei Filme und die Installation der Filmproduzentin Jasmin Morgan „Die Dunkelkammer“, wobei ein Fotolabor mit Odermatts Gegenständen und nie gezeigten Filmaufnahmen durch einen schwarzen Vorhang erkundbar ist.

+++ Seit dem 06. Mai ist die Kunsthalle Erfurt wieder für Besucher*innen geöffnet. Mehr Infos zur Ausstellung hier +++


OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Claudia Dietze (28. Februar 2020). POLIZIST PHOTOGRAPH SCHWEIZER. Bildsehen / Bildhandeln. Abgerufen am 16. September 2026 von https://doi.org/10.58079/otae


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