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#Kulturerbe leben: Fotoaktion 2026 zum Welttag des Immateriellen Kulturerbes

Am 17.10. 2026 wird weltweit der International Day of the Intangible Cultural Heritage gefeiert.

Aufruf Fotowettbewerb zum Immateriellen Kulturerbe (© Deutsche UNESCO-Kommission).

So vielfältig wie das Immaterielle Kulturerbe selbst, sind auch die Veranstaltungen und Angebote, die die gelebte Kultur anlässlich des Welttages in den Fokus rücken.
Zudem lädt die Deutsche UNESCO-Kommission in diesem Jahr dazu ein, Ihren Blick auf lebendiges Erbe festzuhalten und zu teilen.

Machen auch Sie unser Kulturerbe sichtbar und beteiligen sich am Fotowettbewerb.

Richten Sie den Fokus auf eine Kulturform aus dem Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes, ganz gleich, ob Sie diese selbst mitgestalten oder nur ins Visier nehmen.

Sie sind noch unschlüssig? Dann lassen Sie sich z.B. von der Ausstellung “Alle Fotografieren? Alltags- und Amateurfotografie in Jena” inspirieren. Denn auch die Analoge Fotografie ist Immaterielles Kulturerbe.

In diesem Sinne: Alle Fotografieren! Machen Sie mit beim Fotowettbewerb

Plakat Ausstellung “Alle Fotografieren? Alltags- und Amateurfotografie in Jena” (© Stadtmuseum Jena).

Informationen zum Immateriellen Kulturerbe gibt es auf der Website des “Beratungs- und Forschungsstelle für Immaterielles Kulturerbe in Sachsen“.

Alle fotografieren – aber wie?

Was eine Kurzumfrage über unsere Alltagsfotografie verrät

von Jonathan Horn

Zur Langen Nacht der Museen am 4. Juni in Jena nutzte das Stadtmuseum Jena die Gelegenheit, um unter den Besuchenden eine Kurzumfrage zum Thema Alltagsfotografie durchzuführen. Die Ergebnisse wurden von Luise Eberspächer, Wissenschaftliche Hilfskraft im Bereich Volkskunde/Kulturanthropologie am ISGV, ausgewertet und grafisch aufbereitet. Die Fragen richteten sich dabei gezielt an die fotografische Alltagspraxis der Befragten. So wurde versucht herauszufinden, womit, wie, wann und was fotografiert wird und was anschließend mit den aufgenommenen Fotos passiert. Insgesamt 78 Personen füllten den Fragebogen aus und lieferten so die Daten für die nachfolgende Auswertung. Auch wenn die Umfrage strenggenommen keinen statistisch repräsentativen Charakter aufweist, lassen sich doch einige interessante Rückschlüsse über gegenwärtige fotografische Praktiken ziehen, die im Folgenden beleuchtet werden sollen.

„Alle fotografieren – aber wie?“ weiterlesen

Reflexions-Blog Straßeninterview – Die Meinungen der Straße

von Jonathan Horn

Fremde auf der Straße anzusprechen und diese noch dazu zu fragen, ob sie bereit sind, vor laufender Kamera zu sprechen, kostet Überwindung. Diese Erfahrung hat jede Person, die schon einmal Straßeninterviews geführt hat, machen müssen. Dazu gehört das Gefühl der Ablehnung, wenn eine Person nicht mitmachen möchte, das man keinesfalls persönlich auffassen sollte und von dem man sich auch nicht entmutigen lassen sollte. Genauso gehört aber die Freude über ein besonders gelungenes Gespräch dazu, bei dem ein gemeinsamer Flow zwischen den Interviewenden und den Interviewten entstehen kann. Dieser Flow ist es, der den eigentlichen Spaß an solchen Straßeninterviews ausmacht.

„Reflexions-Blog Straßeninterview – Die Meinungen der Straße“ weiterlesen

Die Frage nach der Ästhetik

von Rebecca Wittenstein

Eine Fotografie vermag weit mehr zu transportieren als nur das Abgebildete. Sie kann Auskunft über die fotografierende Person geben, über ihre fotografische Praxis, den Entstehungsmoment des Bildes und die Beweggründe, die zu seiner Aufnahme geführt haben. Darüber hinaus kann eine Fotografie auch den ästhetischen Blick der fotografierenden Person freigeben. 

Doch was verstehen wir eigentlich unter dem Begriff der „Ästhetik“?

„Die Frage nach der Ästhetik“ weiterlesen