Was eine Kurzumfrage über unsere Alltagsfotografie verrät
von Jonathan Horn
Zur Langen Nacht der Museen am 4. Juni in Jena nutzte das Stadtmuseum Jena die Gelegenheit, um unter den Besuchenden eine Kurzumfrage zum Thema Alltagsfotografie durchzuführen. Die Ergebnisse wurden von Luise Eberspächer, Wissenschaftliche Hilfskraft im Bereich Volkskunde/Kulturanthropologie am ISGV, ausgewertet und grafisch aufbereitet. Die Fragen richteten sich dabei gezielt an die fotografische Alltagspraxis der Befragten. So wurde versucht herauszufinden, womit, wie, wann und was fotografiert wird und was anschließend mit den aufgenommenen Fotos passiert. Insgesamt 78 Personen füllten den Fragebogen aus und lieferten so die Daten für die nachfolgende Auswertung. Auch wenn die Umfrage strenggenommen keinen statistisch repräsentativen Charakter aufweist, lassen sich doch einige interessante Rückschlüsse über gegenwärtige fotografische Praktiken ziehen, die im Folgenden beleuchtet werden sollen.
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