von Jonathan Horn
Fremde auf der Straße anzusprechen und diese noch dazu zu fragen, ob sie bereit sind, vor laufender Kamera zu sprechen, kostet Überwindung. Diese Erfahrung hat jede Person, die schon einmal Straßeninterviews geführt hat, machen müssen. Dazu gehört das Gefühl der Ablehnung, wenn eine Person nicht mitmachen möchte, das man keinesfalls persönlich auffassen sollte und von dem man sich auch nicht entmutigen lassen sollte. Genauso gehört aber die Freude über ein besonders gelungenes Gespräch dazu, bei dem ein gemeinsamer Flow zwischen den Interviewenden und den Interviewten entstehen kann. Dieser Flow ist es, der den eigentlichen Spaß an solchen Straßeninterviews ausmacht.
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